WINWORD 97, gedruckt in Datei (PS-Speichern), bei eingeschalteter automatischer Silbentrennung.

Dass die Fußnotentrennlinie in den Haupttext schneidet, ist schlimm genug, aber man lese mal den Satz ab dem rot eingekreisten "La" weiter bis auf S. 155.

Bei drei Versuchen, PS zu speichern, "verrechnete" sich WORD zweimal an dieser Stelle – nur einmal klappte es. Katastrophal ist, dass man mit demselben Druckertreiber bei identischen Einstellungen und unverändertem Layout unterschiedliche Umbrüche erhält.




Für all jene, die es immer noch nicht glauben oder meinen, wir sollten nicht auf der ausschließlichen Verwendung manueller Silbentrennung bestehen, hier 3 weitere Screenshots aus ein und demselben Buch:




Eigentlich hat folg. Beispiel was für sich: S. 73 ist eine rechte Seite. Folglich muss man ja umblättern, und damit man nicht vergisst, was man 1-2 Sekunden zuvor gelesen hat, wiederholt WORD dankenswerterweise einfach die letzten Wörter. Das ist die sog. "automatische Überlappungsoption", die nur "abzuschalten" ist, wenn man MANUELL trennt (vgl. auch 1. Screenshot).




Die Leerzeile über der Überschrift im folg. Bild ist in WORD vorhanden, in der PS- bzw. PDF-Datei nicht, weil WORD sich im Absatz zuvor "verrechnet" hat:




In WORD sieht alles korrekt aus – ist es auch. In relativ seltenen Fällen sieht man allerdings bei den Seitenübergängen (meist in der Seitenlayout-Ansicht), wie sich das Programm "vertut".

Eine (gelegentlich funktionierende) Abhilfe ist, dass man in EXTRAS/VOREINSTELLUNGEN/Registerkarte DRUCKEN von WORD alle (!) Optionen deaktiviert. Dann muss man allerdings zuvor Feldfunktionen (Verknüpfungen, Querverweise, Inhalts- und Abbildungsverzeichnisse, Index etc.) manuell aktualisiert haben. Es gibt dann keine Garantie mehr (gab's die überhaupt?), dass Seitenzahlangaben in o.g. Verzeichnisse stimmen.
Es ist unbedingt nötig, dass all die, die mit der automat. Silbentrennung von WORD arbeiten, ihre so erstellten PostScript- und PDF-Dateien auf obige Fehler hin überprüfen.