Im Rahmen ihrer Entwicklungszusammenarbeit hat die EU Haiti unter den gescheiterten Staaten als eines der Schwerpunktländer ausgewählt. Ziel ist es, einen gemeinsamen strategischen Ansatz zur Armutsbeseitigung in Übereinstimmung mit der langfristigen Entwicklung zu fördern sowie die Millenniumsentwicklungsziele und die schrittweise Integration des Landes in die Weltwirtschaft zu erreichen. Seitdem werden Milliarden Euro für die Entwicklung des Landes ausgegeben. Jedoch zeigt eine Auseinandersetzung zwischen Theorie und Praxis hinsichtlich der politischen Entwicklungszusammenarbeit der Europäischen Union mit Haiti, dass Aktionen der öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit auf die Lebensbedingungen der haitianischen Bevölkerung meist wirkungslos bleiben und deshalb fraglich sind. Trotz der enormen finanziellen und humanitären Hilfe der EU und der internationalen Gemeinschaft steht Haiti immer noch vor erheblichen Entwicklungsherausforderungen. Der Analyse empirischer Daten zufolge sind die Mechanismen der internationalen Zusammenarbeit, neben internen Staatsproblemen, fehlerhaft und die haitianische Situation beweist es in all ihren Dimensionen.

Jean Marcelson Abraham
Die Entwicklungszusammenarbeit der Europäischen Union (EU) mit Haiti. Die Perzeption der EU als internationaler Akteur und fehlerhafte Mechanismen der internationalen Zusammenarbeit
ISBN 978-3-86573-877-6
160 S. 24,- EUR. 2015 (Diss.)

Inhaltsverzeichnis (PDF)




Bestellen