Aus den umfangreichen "Familienpapieren" der Familie Berwanger, bestehend aus Briefen, Tagebucheinträgen und Notizen, lässt sich ein sehr anschauliches Bild der Lebensumstände zwischen 1932 und 1951 gewinnen. Die frühe Begeisterung für das Dritte Reich, der Einsatz für die "Saarabstimmung" 1935 und die Übernahme politischer Ämter bilden im ersten Band den Rahmen für die Entwicklung der Familie. Mit Beginn des Krieges rücken Evakuierungen, Mangelwirtschaft und schließlich der Tod von Familienangehörigen in den Mittelpunkt. Es folgen wiederholte Ausbombungen, die zur Zersplitterung der Familie führen und die bildhafte Schilderung der Not der letzten Kriegsjahre und der Nachkriegszeit.
Unterlegt und kommentiert werden diese persönlichen Zeugnisse durch detaillierte Anmerkungen, die das Geschehen in den geschichtlichen Kontext kritisch einordnen.

Dietrich Berwanger
Familienpapiere 1932-1951 aus dem Nachlass meiner Mutter Elsbeth Berwanger, geb. Fritze. Abgeschrieben, annotiert und herausgegeben von Dietrich Berwanger
ISBN 978-3-86573-489-1
1852 S. (Großformat, 5 Bände) 180,00 EUR. 2009

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