An der Waal in Nimwegen - wo sonst? - treffen wir Faust, den ewig streitbaren, immer innovativen Gelehrten. Diesmal in Person von Fred Schoorvoet, Anatomielehrer an der örtlichen Universität. Seine Forschung hat er seinem deutschen Kollegen Gunther von Hagens gewidmet, der das Rezept des ewigen Lebens nach dem Tod herausgefunden hatte: Wanderausstellungen lebensecht präparierter Verstorbener (Plastinate genannt) auf der ganzen Welt. Der Deutsche verbucht ebenso viel Ruhm wie Widerstand und ... große Summen Geldes. Kein Wunder, dass der Nimweger Hochschulprofessor, der bei von Hagens die neue Technik einst erlernte, seinen Mentor noch zu übertreffen gedenkt. In Schoorvoets Geheimlabor, versteckt in den verborgensten unterirdischen Gängen des historischen Stratemakerstoren am Ufer der Waal, entwickelt der Anatom neue Konservierungsmethoden des ewigen Lebens - noch vor dem Tod.

Noud Bles
Faust an der Waal
(Erzählung)
ISBN 978-3-86573-846-2
70 S. 16,00 EUR. 2015

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