"Von den Gummistiefeln in die High Heels!" Auch so könnte die Entwicklung der Raiffeisenorganisation in Österreich kurz und bündig zusammengefasst werden. Raiffeisen entwickelte sich von einer genossenschaftlichen Vereinigung der bäuerlichen Vorschusskassen in einen international tätigen und kapitalstarken Bankkonzern, der heutzutage zu den 100 größten Banken der Welt zählt.
Diese Arbeit untersucht die Entwicklung der österreichischen Raiffeisenorganisation seit ihrer Gründung 1886 bis zur Gegenwart und beschreibt, wie Raiffeisen zu einem Pionier auf den Märkten Zentral- und Osteuropas geworden ist. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die Volksbanken gelegt, die ebenso wie Raiffeisen genossenschaftliche Wurzeln besitzen, aber keineswegs so erfolgreich wie die Raiffeisenorganisation waren.
Der genossenschaftliche Förderauftrag in der modernen Marktwirtschaft hat zwar seine ursprüngliche Form geändert, diese aber keinesfalls verloren. Die vorliegende Arbeit beschreibt, auf welche Weise dieser Förderauftrag heute noch aufrecht erhalten wird. Gleichzeitig wird ein Vorschlag zur Verstärkung der sozialen Wirkung von Raiffeisen gemacht.
Die tatsächlichen Schritte der Expansion im Wirtschaftsraum Zentral- und Osteuropa werden anhand eines wissenschaftlichen Phasenmodells beschrieben, wodurch eine Annahme getroffen werden kann, in welchem Stadium sich Raiffeisen heutzutage befindet und wohin die nächsten Schritte erfolgen könnten.

Lucia Cikovska
Markteintritt der österreichischen Banken in Zentral- und Osteuropa am Beispiel Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) und Raiffeisen Bank International AG (RBI)
ISBN 978-3-86573-810-3
223 S. 34,00 EUR. 2014

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