Wie in kaum einem anderen Politikbereich der Europäischen Union gelingen in der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik nur wenige Fortschritte, da die Mitgliedstaaten wenig Bereitschaft zeigen, der Union nationale Souveränitätsrechte im Bereich Sicherheit und Verteidigung zu übertragen. Demgegenüber steht der Anspruch der Europäischen Union, auch mit militärischen Operationen als ernstzunehmender Akteur in der Krisen- und Konfliktbewältigung zur Stärkung der internationalen Sicherheit beizutragen. Der Vertrag von Lissabon eröffnet neue Möglichkeiten für die europäische Sicherheit und Verteidigung. In einer rechtlichen Untersuchung wird - detailliert veranschaulicht durch die bisherigen EU-Operationen - der Rahmen, innerhalb dessen die Union militärische Einsätze plant, vorbereitet und durchführt, herausgearbeitet. Besonders berücksichtigt wird die Frage nach den Entwicklungsnotwendigkeiten und -perspektiven, hin zur vertieften Integration europäischer Sicherheits- und Verteidigungsstrukturen.

Karen Flieger
Perspektiven europäischer Sicherheits- und Verteidigungspolitik - von der Kooperation zur Integration?
ISBN 978-3-86573-732-8
299 S. 44,00 EUR. 2013 (Diss.)

Schriften zur Rechtswissenschaft
Bd. 167

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