"It's cheaper to educate Indians than to kill them." - Indian Commissioner Thomas Morgan speaking at the establishment of the Phoenix Indian School in 1891.
Seit in staatlich geführten Internaten Indianerkinder in Euroamerikaner verwandelt werden sollten, kämpfen amerikanische Ureinwohner den nahezu aussichtslosen Kampf um die Erhaltung der eigenen Kultur. Elizabeth Forster hat diesen Kampf recherchiert. Dargestellt werden am Beispiel der Kunsterziehung der zerstörerische Umgang mit den traditionellen Kunst- und Kulturformen der Indigenen, die starke Orientierung am europäischen Bildungskanon, die Instrumentalisierung der "primitiven" Kunst sowie die Entwicklung interkultureller und multikultureller kunstpädagogischer Modelle. Entstanden ist eine Klageschrift, die jedoch auch aufzeigt wie wichtig Kunst und Kunsterziehung bei der Bewältigung immenser, schwer lösbarer ethnischer Probleme sind.

Elizabeth Ann Forster
Kunstpädagogik als Brücke zum Verständnis indigener Kulturen in Nordamerika. Eine Spurensuche
ISBN 978-3-86573-745-8
172 S. 26,00 EUR. 2013

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