"Ich glaube, dass es auf der Welt einen Bedarf von vielleicht fünf Computern geben wird."
Hätte Thomas J. Watson 1943 mit seiner Aussage Recht behalten, gäbe es heute keinen Anlass diese Arbeit zu schreiben. Ohne den entstandenen Massenmarkt für PCs und Software gäbe es auch keine End User Licence Agreements.
Heute gibt es wohl kaum jemanden, der noch nie mit ihnen - wenn auch unbewusst - in Berührung gekommen ist, indem er sie vor dem Download oder beim Installationsvorgang "abgeklickt", eine Verpackung, in der sie lagen, aufgerissen oder auch nur ein Siegel mit einem Hinweis auf sie aufgebrochen hat oder eine Registrierkarte abgeschickt hat. Die Frage ist jedoch, ob durch eine dieser Handlungen ein Vertrag - und wenn ja mit wem - zustande gekommen ist und ob dieser als Schutz für die Software überhaupt erforderlich ist.

Sabine Habermeier
Shrinkwraps & Co. - überflüssig oder genial? Eine wertende Betrachtung der Verwendung von End User Licence Agreements im gestuften Vertrieb von Standardsoftware
ISBN 978-3-86573-344-3
310 S. 39,80 EUR. 2008 (Diss.)

Schriften zur Rechtswissenschaft
Bd. 92

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