Berufstätige Menschen verbringen einen Großteil ihrer Lebenszeit mit Arbeit, entsprechend wichtig ist es für sie, an und mit ihrem Arbeitsplatz zufrieden sein zu können.
Seit geraumer Zeit haben sich jedoch in vielen Organisationen die Arbeitsbedingungen verschlechtert; gleichzeitig gestalten sich Arbeitsplatzwechsel schwierig oder stellen keine Verbesserung dar. Viele Beschäftigte sind gezwungen, mit ihrer unbefriedigenden Arbeitssituation umzugehen.
Die Dissertation zeigt anhand folgender Fragestellungen die Zusammenhänge zwischen Bedürfnissen, Machtausübung, Gerechtigkeitserfahrungen und Arbeitszufriedenheit auf: Wie können Bedürfnis- und Gerechtigkeitsansprüche in Organisationen durchgesetzt werden? Wodurch zeichnet sich eine legitime versus illegitime Machtausübung aus? Über welche Ressourcen und Strategien verfügen Beschäftigte, um auf Ungerechtigkeiten zu reagieren? Welche sind unwirksam oder sogar kontraproduktiv und welche sind zielführend?
Die Arbeit endet mit Handlungsleitlinien für ein "Qualitätsmanagement", das Gerechtigkeitskriterien miteinschließt und somit ein zentrales menschliches Bedürfnis zu befriedigen vermag.

Jutta Heiderich
Gerechtigkeit in Organisationen. Im Spannungsfeld von Bedürfnissen, Macht und Arbeitszufriedenheit
ISBN 978-3-86573-574-4
219 S. 31,00 EUR. 2010 (Diss.)

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