Rechtschreibkompetenz geht nicht mit explizitem Regelwissen einher, sondern basiert überwiegend auf implizitem Können. Wie dieses im Entwicklungsprozess aufgebaut wird, zeigt die vorgestellte empirische Studie. Sie belegt, dass Schüler Generalisierungen zu orthographischen Phänomenen erst auf der Grundlage genügender wortspezifischer Kenntnisse entwickeln können. Um Rechtschreibkompetenz zu fördern, bedarf es daher eines orthographischen Wortschatzes. Mit der Arbeit wird eine neue Form des Wortschatztrainings begründet, welches auf implizite Lernprozesse und eine effektive Rechtschreibförderung abzielt. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung induktiven Lernens für die Rechtschreibdidaktik.

Ruth Hoffmann-Erz
Lernprozesse im Orthographieerwerb. Eine empirische Studie zur Entwicklung der Generalisierungskompetenz
ISBN 978-3-86573-885-1
251 S. 38,- EUR. 2015 (Diss.)

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