Kuba und Revolution, diese beiden Begriffe sind in der Geschichte des 20. Jahrhunderts untrennbar miteinander - und mit dem Namen Fidel Castro - verbunden. Mittlerweile ist das lange Zeit nahezu unvorstellbare "Kuba nach Fidel" Realität geworden. Doch auch nach der Übernahme der Regierungsgeschäfte durch seinen Bruder Raúl Castro im Jahr 2006 ist die Frage nach der Zukunft Kubas nicht leicht zu beantworten.
Dieser Sammelband beleuchtet das revolutionäre Projekt der Gegenwart, wirft einen Blick zurück in das vergangene Jahrhundert kubanischer Geschichte und untersucht dabei das Spannungsverhältnis zwischen Revolution und Reform. All diese Aspekte lassen sich aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. Dementsprechend vielseitig gestalten sich die Beiträge der Autorinnen und Autoren aus Kuba, Europa und den USA, allesamt Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen geschichts- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Neben historiographischen Untersuchungen einiger der zentralen Transformationsprozesse vor und nach 1959, beinhaltet der Sammelband auch Analysen der gegenwärtigen politischen, wirtschaftlichen und soziokulturellen Situation Kubas.
Die Reihe "Lateinamerika im Fokus" wird von der Fachschaft Regionalwissenschaften Lateinamerika herausgegeben, deren gleichnamige Tagungen seit 2003 an der Universität zu Köln stattfinden. Band VII fasst die Ergebnisse der Tagung "Kuba: 50 Jahre zwischen Revolution, Reform und - Stillstand?" zusammen.

Cristina Eßer/Marieke Göttsch/Johanna Hartmann/Miriam Loschky/Sarah Wendle/Julia Wöhrle (Hg.)
Kuba. 50 Jahre zwischen Revolution, Reform - und Stillstand?
ISBN 978-3-86573-595-9
355 S. 22,00 EUR. 2011

Lateinamerika im Fokus (LatiF)
Hrsg. von der Fachschaft Regionalwissenschaften Lateinamerika an der Universität zu Köln
Band 7

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