Wie lassen sich Unternehmenskrisen erfolgreich bewältigen? Die vorliegende Arbeit entwickelt eine interaktions-ökonomische Antwort. Sie identifiziert drei Ansatzpunkte für ein erfolgreiches Turnaround-Management: (a) die mentalen Modelle der relevanten Stakeholder, (b) die formalen Regeln der Leistungsbeziehungen und schließlich (c) die informalen Anreize in Form von Vertrauenskapital.

Thomas Mackenbrock
Turnaround-Management und Vertrauen. Erfolgreiche Interaktionsgestaltung in unternehmerischen Krisensituationen
ISBN 10: 3-86573-232-1
ISBN 13: 978-3-86573-232-3
197 S. 26,80 EUR. 2006 (Diss.)

Ökonomik und Ethik:
Studien zur Sozialstruktur
und Semantik
moderner
Governance

Herausgegeben von
Ingo Pies

Band 1

Inhaltsverzeichnis (PDF)

Geleitwort
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Symbolverzeichnis

Kapitel 1: Einleitung ..... 1
1.1 Problemexposition
1.2 Beiträge der Arbeit
1.3 Gang der Überlegungen

Kapitel 2: Kritische Würdigung wissenschaftlicher Vorarbeiten ..... 11
2.1 Bisheriges Begriffsverständnis
2.1.1 Unternehmenskrisen als Ausgangspunkt
2.1.2 Krisenmanagement und verwandte Begriffe
2.1.3 Turnaround-Management als Verhalten in einer Krisensituation
2.1.4 Turnaround-Management als Umgang mit einer Krisensituation
2.2 Inhalte wissenschaftlicher Vorarbeiten
2.2.1 Historische Entwicklung
2.2.2 Struktur der Krisenforschung
2.2.3 Kostenreduktion und Umsatzsteigerung als Fixpunkte
2.2.4 Forschungslücke und Einordnung der Arbeit
2.3 Resümee des Kapitels

Kapitel 3: Konzeptualisierung eines interaktionsökonomischen Turnaround-Managements ..... 34
3.1 Ökonomische Ethik als produktive Heuristik
3.1.1 Rolle der Heuristik
3.1.2 Der Beitrag der ökonomischen Ethik
3.2 Turnaround-Management als Problem kollektiven Handelns
3.2.1 Olsons Gruppentheorie des kollektiven Handelns
3.2.2 Von der Gruppenlatenz zum Stabilitätsparadigma in Dilemmasituationen
3.2.3 Interaktionsökonomische Rekonstruktion von Turnaround-Management
3.3 Positivsummenspiel als mentales Modell in Krisenzeiten
3.3.1 Funktion mentaler Modelle
3.3.2 Neudefinition des Orientierungspunktes
3.3.3 Integration mentaler Modelle in die Konzeptualisierung
3.4 Strategischer Handlungsrahmen: Von Zielen zu Regelinteressen
3.5 Resümee des Kapitels

Kapitel 4: Analyse der Interaktionsprobleme in Turnarounds ..... 72
4.1 Interessenlage und Beiträge der Turnaround-Stakeholder
4.1.1 Anteilseigner
4.1.2 Banken
4.1.3 Unternehmensleitung
4.1.4 Arbeitnehmer
4.2 Rekonstruktion des Interaktionsproblems: Das Basismodell
4.2.1 Annahmen und Basisparameter
4.2.2 Das Phänomen unzureichender Turnaround-Beiträge
4.2.3 Institutionen zur Realisierung von Kooperationsgewinnen
4.2.4 Relevanz unvollständiger Verträge
4.2.5 Zum Umgang mit unvollständigen Verträgen
4.3 Einflussparameter und Erweiterungen des Basismodells
4.3.1 Gruppengröße
4.3.2 Kompetenz des Managements
4.3.3 Zeit
4.3.4 Risikoeinstellung der Akteure
4.3.5 Asymmetrie
4.4 Resümee des Kapitels

Kapitel 5: Turnaround-Management durch Vertrauenskapital ..... 138
5.1 Die Vertrauensentscheidung in Turnaround-Interaktionen
5.1.1 Vertrauen als Reaktion auf Verhaltensrisiken
5.1.2 Die Vertrauensentscheidung als Investitionsentscheidung
5.1.3 Die wechselseitige Misstrauensentscheidung in Krisenzeiten
5.2 Vertrauenskapital als Vermögenswert in Turnaround-Situationen
5.3 Zwei Arten von Vertrauen
5.4 Resümee des Kapitels

Kapitel 6: Zusammenfassung und Ausblick ..... 157

Literaturverzeichnis ..... 161

Personen- und Sachregister ..... 171