Fotografie ist als Erinnerungshilfe aus dem Alltag nicht wegzudenken! Ein Bild gilt als Beweis unter Familie und Freunden, dass etwas so und nicht anders war. Es bezeugt Beziehungen, es dokumentiert das gelebte Leben, es besteht über den Tod des Abgebildeten hinweg.
Das vorliegende Buch setzt bei der Fotografie aus technischer Sicht an und verortet sie in den kulturwissenschaftlichen Diskursen um Kommunikationsmodelle, Bildlichkeit und Objekttheorie. Den Hauptteil bildet die Analyse von Gesprächsmaterial mit Familien über die Rolle von Fotografie.
Die Autorin zeigt mit ihrer höchst interdisziplinären Arbeit, dass Fotografie - von der Glasplatte bis zum Datensatz - als kulturelles Instrument der Selbstdefinition verwendet wird.

Stephanie Nickel
Betrachten, Bewahren und Beweisen. Familienfotografie als Lebensspeicher
ISBN 978-3-86573-749-6
245 S. 36,00 EUR. 2014 (Diss.)

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