Zwischen 1978 und 1995 verübte der frühere Mathematikprofessor Theodore John Kaczynski Sprengstoffanschläge, bei denen drei Menschen getötet und 23 weitere zum Teil schwer verletzt wurden. Die Hintergründe für diese Taten sind - so die These dieses als Abschlussarbeit an der Universität Hamburg (Internationale Kriminologie) entstandenen Buches - nur zu beschreiben und zu verstehen, indem Kaczynski und sein 'Unabomber-Manifest' als "Bibliotheksphänomene" betrachtet werden: der Terrorist als "Leser" und "Autor". Skizziert wird eine Form von Terrorismus, der sich von allen anderen Spielarten des Terrors darin unterscheidet, keine 'Utopie' anzubieten.

Stefan Preis
Spuren eines Unsichtbaren. Der Fall Kaczynski als Bibliotheksphänomen betrachtet
ISBN 978-3-86573-848-6
101 S. 17,80 EUR. 2015

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