Im Einklang mit dem globalen Trend zur Regionalisierung sind Kasachstan und seine Nachbarn im postsowjetischen Zentralasien bestrebt, durch die tiefere Integration nicht nur ihren Zugang zu den globalen Märkten zu verbessern, sondern auch eine vertiefte Zusammenarbeit in der regionalen Sicherheit zu erreichen. Die durch den Zusammenbruch der Sowjetunion bedingte gewaltige und beispiellose politische Wende auf einem riesigen Territorium hatte aufgrund der geographischen und politischen Gegebenheiten eine Vielzahl von nur gemeinsam zu bewältigenden Herausforderungen zur Folge.
Im Laufe von mehr als 20 Jahren Unabhängigkeit wurde Kasachstan so Mitglied einer Reihe von Internationalen Organisationen, darunter der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (ShOZ). Eine Untersuchung der Frage, welche Steuerungsmechanismen die regionalen Internationalen Organisationen in Bezug auf Kasachstan und Eurasien aufweisen, wird in der vorliegenden Arbeit zum ersten Mal durchgeführt.

Dinara Satvaldinova
Zum Beitrag Internationaler Regionaler Organisationen zum Transformationsprozess Kasachstans am Beispiel der GUS und der ShOZ. Unter Berücksichtigung rechtshistorischer, verfassungsrechtlicher und politischer Aspekte
ISBN 978-3-86573-933-9
233 S. 32,00 EUR. 2016 (Diss.)

Schriften zur Rechtswissenschaft 196

Inhaltsverzeichnis (PDF)