Paradoxe Kommunikation - das Senden widersprüchlicher Doppelbotschaften - wird im Kontext von Psychotherapie mit unterschiedlichen Funktionen assoziiert. Während Paradoxien in der Kommunikation von Patienten oft als Hinweis auf Veränderungsresistenz und Widerstand interpretiert werden, machen sich Psychotherapeuten paradoxe Kommunikationen gezielt zunutze, um Veränderungsmotivation zu schaffen und Barrieren der Verhaltensänderung zu überwinden. Obgleich paradoxe Interventionstechniken vor allem der systemischen Psychotherapie zugeordnet werden, können diese auch in vielen anderen Schulen - so auch der kognitiven Verhaltenstherapie - gefunden werden.
Diese Arbeit gibt eine Übersicht über Formen paradoxer Kommunikation in der Psychotherapie und untersucht deren Funktionen und Bedeutung für therapeutische Outcomes im verhaltenstherapeutischen Psychotherapieprozess.

Andreas Schmitt
Paradoxe Erfolge. Vorkommen und Bedeutung paradoxer Kommunikation im Psychotherapieprozess
ISBN 978-3-86573-847-9
153 S. 25,00 EUR. 2015

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