Ärger kommt auf in einer Vielzahl von Alltagssituationen. Menschen unterscheiden sich darin, worüber sie sich ärgern und wie sie mit ihrem Ärger umgehen. Ärger ist nicht nur für das eigene Wohlbefinden relevant, sondern beeinflusst auch die Qualität sozialer Beziehungen. Es stellt sich die Frage: Welche Art des Umgangs mit Ärger ist empfehlenswert?
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich damit, wie Personen Ärgersituationen begegnen und welche Rolle der aktuelle Kontext dabei spielt. Auf der Basis von drei empirischen Studien wird ein Verfahren entwickelt, das unter der Berücksichtigung des situativen Kontextes die Erfassung von gedanklichen und handlungsbezogenen Reaktionen auf Ärger ermöglicht.
Drei Evaluationsstudien belegen die Gültigkeit des Situations-Reaktions-Ärgerinventars und weisen darauf hin, dass eine situationsspezifische und mehrdimensionale Betrachtung von Ärgerbewältigung eine viel versprechende Erweiterung bisheriger Verfahren darstellt.

Maria Seip
Situationsspezifische Erfassung von Ärger und Ärgerbewältigung. Konstruktion und Überprüfung eines Verfahrens
ISBN 978-3-86573-290-3
306 S. 34,80 EUR. 2007 (Diss.)

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