Patientenschulungen stellen mittlerweile einen zentralen Bestandteil der medizinischen Rehabilitation dar. Die konkrete Durchführung folgt oft jedoch nur begrenzt wissenschaftlich begründeten Vorgaben. Weiterhin wird eine mangelnde nachhaltige Wirksamkeit von Reha-Maßnahmen diskutiert. Für verschiedene Indikationsbereiche der Rehabilitation liegen bereits manualisierte Patientenschulungen und Nachsorgeprogramme vor, kaum jedoch für die onkologische Rehabilitation. Ziel der vorliegenden Arbeit war es daher, die Implementierung einer optimierten Patientenschulung und eines telefonischen Nachsorgeprogramms in der onkologischen Rehabilitation zu beschreiben und zu evaluieren. Hierfür wurden in einer prospektiven Längschnittuntersuchung mit drei Erhebungszeitpunkten (Reha-Beginn, Reha-Ende, 6-Monats-Katamnese) 145 Prostatakrebspatienten und 144 Brustkrebspatientinnen aus zwei onkologischen Rehabilitationskliniken im Verlauf mit verschiedenen standardisierten Fragebogeninstrumenten befragt.

Jürgen Tripp
Förderung der Nachhaltigkeit in der onkologischen Rehabilitation durch optimierte Patientenschulung und telefonische Nachsorge
ISBN 978-3-86573-603-1
349 S. 49,80 EUR. 2011 (Diss.)

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