Im entwicklungspolitischen Diskurs spricht man heute zunehmend von "Entwicklungszusammenarbeit" statt von "Entwicklungshilfe". Es geht also nicht mehr um einseitige Transfers, sondern um wechselseitig vorteilhafte Kooperation auf Augenhöhe bzw. - aus ökonomischer Perspektive - um Tauschakte. Auf typischen Märkten wird jedoch Tausch zwischen den Marktseiten durch eine Rahmenordnung erleichtert, die den Wettbewerb innerhalb der Marktseiten erzeugt, schützt und stärkt. Deshalb stellt sich die Frage, wo, wie und zwischen welchen entwicklungspolitischen Akteuren Wettbewerb bzw. "Entwicklungskonkurrenz" hergestellt werden müsste, um die Wirksamkeit der verschiedensten entwicklungspolitischen Einzelmaßnahmen in der Praxis zu erhöhen.

Christof Wockenfuß
Entwicklungskonkurrenz. Ein ordonomischer Beitrag zur Förderung von Demokratie und Good Governance in Entwicklungsländern
ISBN 978-3-86573-724-3
193 S. 28,00 EUR. 2013 (Diss.)

Ökonomik und Ethik:
Studien zur Sozialstruktur
und Semantik
moderner
Governance

Herausgegeben von
Ingo Pies

Band 19

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