Die Auseinandersetzung mit Wandel ist aktuell und wohl auch in Zukunft eines der beherrschenden Themengebiete der Managementforschung. Management stellt sich vor diesem Hintergrund zunehmend als dynamisches Problem, als Vorgang in und mit der Zeit, als Begleitung und Gestaltung von Entwicklung dar. Dem Wandel können Unternehmen sich anpassend oder aktiv gestaltend anpassen. Innovationen ist das die Diskussion um aktiven Wandel beherrschende Schlagwort. Aber neu ist nicht automatisch besser, auch Innovationen gehen mit Risiken einher, im Umkehrschluß sind Risiken aber eben auch nicht automatisch etwas Negatives.
Hier wird der Zusammenhang von Risiko und innovativem Wandel thematisiert. Der Autor widmet sich dabei insbesondere der Frage nach dem Beitrag, den die Handhabung von Risiken zu einer aktiv generierten Unternehmensentwicklung leisten kann.

Stephan Wygoda
Risiko als Chance. Risikomanagement als Ansatz innovativer Unternehmensentwicklung - eine managementtheoretische Analyse
ISBN 10: 3-86573-063-9
ISBN 13: 978-3-86573-063-3
302 S. 35 EUR. 2005 (Diss.)

Umschlag: Stephan Wygoda


ABBILDUNGSVERZEICHNIS . . . . . XII

1 EINLEITUNG . . . . . 1

1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 AUFBAU DER ARBEIT

2 GRUNDLAGEN . . . . . 11
2.1 INNOVATION UND RISIKO ALS MANAGEMENTTHEMEN
2.1.1 INNOVATIONSMANAGEMENT - KONZEPTIONELLE KERNAUSSAGEN
2.1.1.1 Der Begriff der Innovation
2.1.1.2 Der Innovationsmanagementprozess
2.1.1.3 Strukturelle Gestaltungsempfehlungen zum Innovationsmanagement
2.1.1.4 Widersprüchlichkeiten im Innovationsmanagement
2.1.1.5 Zusammenfassung
2.1.2 RISIKOMANAGEMENT - KONZEPTIONELLE KERNAUSSAGEN
2.1.2.1 Der Begriff des Risikos
2.1.2.2 Der Risikomanagementprozess
2.1.2.3 Strukturelle Gestaltungsempfehlungen zum Risikomanagement
2.1.2.4 Widersprüchlichkeiten im Risikomanagement
2.1.2.5 Zusammenfassung
2.2 ZUM VERHÄLTNIS VON INNOVATIONS- UND RISIKOMANAGEMENT - VERGLEICHENDE BETRACHTUNG BEIDER FORSCHUNGSTHEMEN
2.2.1 DIFFERENZEN UND ANKNÜPFUNGSPUNKTE IM BETRACHTUNGSGEGENSTAND
2.2.2 DIFFERENZEN UND ANKNÜPFUNGSPUNKTE IN DEN GESTALTUNGSEMPFEHLUNGEN
2.2.3 ZUSAMMENFASSUNG

3 MANAGEMENTTHEORETISCHE ANNÄHERUNG AN INNOVATION UND RISIKO . . . . . 63
3.1 VORBEMERKUNGEN
3.1.1 MANAGEMENTFORSCHUNG IM SPANNUNGSVERHÄLTNIS VON THEORIE UND PRAXIS
3.1.2 VERHÄLTNIS VON MANAGEMENTLEHRE UND BWL
3.2 SYSTEM-UMWELT-THEORIE - BEZUGSRAHMEN MODERNER MANAGEMENTVORSTELLUNGEN
3.2.1 SYSTEMTHEORETISCH GEPRÄGTE VORSTELLUNG VON MANAGEMENT
3.2.1.1 Begriff der Unternehmung
3.2.1.2 Management und Managementsystem
3.2.2 KOMPLEXITÄTSVERARBEITUNG ALS AUSGANGSPROBLEMATIK
3.2.3 DYNAMIK - DER FAKTOR ZEIT ALS MANAGEMENTPROBLEM
3.2.3.1 Grundproblem Zeit
3.2.3.2 Dynamisierung der Unternehmensführung
3.2.4 ZUSAMMENFASSUNG
3.3 BERÜCKSICHTIGUNG VON UNSICHERHEIT IN DER MANAGEMENTFORSCHUNG
3.3.1 DER BEGRIFF DER UNSICHERHEIT
3.3.2 UNSICHERHEIT IN DER MANAGEMENTFORSCHUNG
3.3.3 ZUSAMMENFASSUNG
3.4 ERKENNTNISTHEORETISCHE POSITIONEN IN DER MANAGEMENTFORSCHUNG
3.4.1 KONSTRUKTIVISMUS IN ABGRENZUNG ZUM POSITIVISMUS
3.4.2 GEMÄSSIGTER KONSTRUKTIVISMUS ALS ERKENNTNISTHEORETISCHER ZUGANG DIESER ARBEIT
3.4.3 ZUSAMMENFASSUNG
3.5 HERAUSFORDERUNG: MANAGEMENT ZWISCHEN SYSTEMÖFFNUNG UND SYSTEMSCHLIEßUNG
3.5.1 GENERELLES SPANNUNGSFELD VON SYSTEMÖFFNUNG UND SYSTEMSCHLIEßUNG
3.5.2 SPEZIELLES SPANNUNGSFELD VON STABILITÄT UND FLEXIBILITÄT
3.5.2.1 Exploitation und Exploration
3.5.2.2 Konsequenzen im Erfolgsverständnis
3.5.3 THEORETISCHE ANSATZPUNKTE FÜR EIN ENTWICKLUNGSORIENTIERTES MANAGEMENT
3.5.3.1 Wandelvorstellungen
3.5.3.2 Stabile Flexibilität und Flexible Stabilität
3.5.3.3 Ansatzpunkte der Balancierung
3.5.3.3.1 Balance im System Unternehmung
3.5.3.3.2 Balance im Managementsystem
3.5.4 ZUSAMMENFASSUNG

4 SPEZIFIKATIONEN FÜR EINEN ENTWICKLUNGSORIENTIERTEN MANAGEMENTANSATZ . . . . . 121
4.1 INNOVATION UND INNOVATIONSMANAGEMENT MANAGEMENTTHEORETISCH INTERPRETIERT
4.1.1 SYSTEMTHEORETISCH ORIENTIERTE INTERPRETATION
4.1.2 ERKENNTNISTHEORETISCH ORIENTIERTE INTERPRETATION
4.1.3 INNOVATION IM SPANNUNGSFELD VON STABILITÄT UND FLEXIBILITÄT
4.1.4 ZWISCHENFAZIT: INNOVATION IN EINEM ENTWICK-LUNGSORIENTIERTEN MANAGEMENTANSATZ
4.2 RISIKO UND RISIKOMANAGEMENT MANAGEMENT-THEORETISCH INTERPRETIERT
4.2.1 SYSTEMTHEORETISCH ORIENTIERTE INTERPRETATION
4.2.2 ERKENNTNISTHEORETISCH ORIENTIERTE INTERPRETATION
4.2.3 RISIKO IM SPANNUNGSFELD VON STABILITÄT UND FLEXIBILITÄT
4.2.4 ZWISCHENFAZIT: RISIKO IN EINEM ENTWICKLUNGSORIENTIERTEN MANAGEMENTANSATZ
4.3 ZUM VERHÄLTNIS VON INNOVATION UND RISIKO IN EINEM ENTWICKLUNGSORIENTIERTEN MANAGEMENTANSATZ - RISKANTE INNOVATIONEN ODER INNOVATIVE RISIKEN?
4.4 GRUNDVERSTÄNDNIS EINER MODERNEN RISIKOMANAGEMENTKONZEPTION
4.4.1 ANFORDERUNGEN EINER INNOVATIVEN UNTERNEHMENSENTWICKLUNG
4.4.2 MODIFIKATIONEN EINES MODERNEN RISIKOMANAGEMENTVERSTÄNDNISSES

5 HANDHABUNG INNOVATIVER RISIKEN ALS ANSATZ EINER ENTWICKLUNGSSTRATEGIE . . . . . 179
5.1 GESTALTUNGSPRÄMISSEN
5.1.1 GRUNDLEGENDE GESTALTUNGSANNAHMEN - SYSTEMENTWICKLUNG ALS MANAGEMENTSTRATEGIE
5.1.2 SYSTEMENTWICKLUNG ALS WIDERSPRUCHSMANAGEMENT
5.1.3 VERHÄLTNIS VON STRUKTUR UND PROZESS
5.1.4 ZUGRUNDELIEGENDES ERFOLGSVERSTÄNDNIS
5.2 RISIKOMANAGEMENTPROZESS
5.2.1 STRATEGIE UND STRUKTUR EINES ENTWICKLUNGSORIENTIERTEN RISIKOMANAGEMENTPROZESSES
5.2.1.1 Strategie eines entwicklungsorientierten Risikomanagementprozesses
5.2.1.2 Struktur eines entwicklungsorientierten Risikomanagementprozesses
5.2.2 GESTALTUNGSMAßNAHMEN IM ENTWICKLUNGSORIENTIERTEN RISIKOMANAGEMENTPROZESS
5.2.2.1 Identifikation von innovativen Risiken
5.2.2.2 Exkurs: Techniken der Risikoidentifikation
5.2.2.3 Analyse von innovativen Risiken
5.2.2.4 Bewertung und Priorisierung von innovativen Risiken
5.2.2.4.1 Kalkulationsmöglichkeiten und Priorisierung
5.2.2.4.2 Risikokommunikation
5.2.2.5 Handhabung von innovativen Risiken
5.2.2.5.1 Allgemeines
5.2.2.5.2 Handhabungsmaßnahmen
5.2.2.6 Controlling innovativer Risiken als Reflexionsaufgabe
5.2.2.7 Reflexion gescheiterter Innovationen

6 FAZIT UND AUSBLICK . . . . . 223

LITERATURVERZEICHNIS . . . . . 227