In mittel- und osteuropäischen Ländern konnten in den vergangenen Jahren ein starkes Wachstum der Bruttoinlandsprodukte sowie strukturelle Veränderungen der Wirtschaft beobachtet werden. Ein Kennzeichen dieser Länder ist die Präsenz zahlreicher multinationaler Unternehmen, die hier einen wichtigen Beitrag zum Wirtschaftswachstum leisten. Für eine nachhaltige Entwicklung Mittelosteuropas ist jedoch ein technologischer Aufholprozess erforderlich. Im vorliegenden Buch wird daher der Frage nachgegangen, inwiefern multinationale Unternehmen in diesen Ländern lediglich reine Produktionswerke - "verlängerte Werkbänke" - errichten bzw. inwiefern in den mittel- und osteuropäischen Tochterunternehmen auch weitergehende Kompetenzen aufgebaut werden. Am Beispiel einer polnischen Region (Woiwodschaft Slaskie) werden die Strategien multinationaler Unternehmen hinsichtlich des internationalen Wissensmanagements sowie hinsichtlich der Kompetenzverteilung im Unternehmensverbund empirisch untersucht. Vor dem Hintergrund der nationalen bzw. regionalen Absorptionskapazität werden daran anknüpfend die damit verbundenen Wirkungspotentiale im Hinblick auf eine wissensbasierte Regionalentwicklung in der Untersuchungsregion bewertet.

Matthias Zemelka
Wissens- und Kompetenzmanagement von multinationalen Unternehmen in mittel- und osteuropäischen Ländern. Wirkungspotentiale im Hinblick auf eine wissensbasierte Regionalentwicklung
ISBN 978-3-86573-253-8
230 S. 28,00 EUR. 2007 (Diss.)

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