Das Familiengründungsverhalten in Deutschland verändert sich: Mehr Menschen bleiben dauerhaft kinderlos, es werden weniger Kinder pro Frau oder Familie geboren und mehr Frauen und Männer werden erst spät im Lebenslauf zum ersten Mal Eltern. Warum dies so ist, ist zwar vielfach untersucht, noch lange aber nicht geklärt. Einer der Gründe hierfür ist, dass sich Fertilitätsanalysen und -theorien der Thematik bislang nahezu ausschließlich aus der Perspektive der Frauen nähern. Die vorliegende Arbeit nimmt die Familiengründung von Männern in den Blick. Die Realisierung sowie das Timing einer ersten Vaterschaft im Lebenslauf stehen dabei im Mittelpunkt des Interesses. Empirische Grundlage ist der Survey "AID:A - Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten", des Deutschen Jugendinstituts, München. Für die Analysen werden die Daten der ersten Welle (2009) dieses repräsentativ und replikativ angelegten Surveys herangezogen. Es liegen Informationen von etwa 6000 Männern zwischen 18 und 55 Jahren vor.

Claudia Zerle-Elsäßer
Wer wird Vater und wann? Zur Kinderlosigkeit von Männern und dem Timing einer ersten Vaterschaft im Lebenslauf
ISBN 978-3-86573-844-8
299 S. 44,00 EUR. 2015 (Diss.)

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